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Vesper für eine Kultur des Lebens

1. Adventsonntag in Gerolfing mit Livestream

Vesper für eine Kultur des Lebens am 1. Adventssonntag in Gerolfing und im Livestream
Zu einem Vespergottesdienst für eine Kultur des Lebens mit eucharistischer Anbetung lädt das Bistum Eichstätt am 1. Adventssonntag, 29. November, um 16 Uhr in die Pfarrkirche St. Rupert Ingolstadt-Gerolfing.
Der Gottesdienst wird unter www.bistum-eichstaett.de/live im Internet übertragen.
Organisiert wird die Vesper zusammen mit dem Caritas-Seniorenheim Gerolfing und den Pfarreien Gerolfing, Mühlhausen-Dünzlau und Pettenhofen-Irgertsheim vom Fachbereich Lebensschutz im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt . Der Gottesdienst steht unter der Überschrift „so nah“. Dieses Motto will andeuten, dass der Mensch, trotz aller körperlichen Distanz in diesen schwierigen Zeiten dem Anderen sehr nah sein kann. Nicht nur sind die Menschen im Gebet verbunden, sondern können sich auch ganz individuell und zeitgleich in Gedanken nah sein. Diese Nähe der Menschen untereinander wird ergänzt durch die Nähe Gottes. Insbesondere in der Vesper und in der eucharistischen Anbetung soll dieser Gedanke greifbar werden.
Die Vesper für eine Kultur des Lebens geht auf eine Initiative von Papst Benedikt XVI. aus dem Jahr 2010 zurück. Seither hat sie im Bistum Eichstätt fast jedes Jahr an einem anderen Ort stattgefunden.
Zu dem Präsenzgottesdienst in der Pfarrkirche Gerolfing sind aufgrund der Corona-Pandemie nur 66 Personen zugelassen, deshalb ist eine Anmeldung unter Tel. 08421 50-617 oder -613, E-Mail: lebensschutz(at)bistum-eichstaett(dot)de erforderlich. Der Livestream wird zeitgleich unter www.bistum-eichstaett.de/live und auf dem Youtube- bzw. Facebook-Kanal der Diözese übertragen.

Ein Priester und Ideengeber

Georg Glötzner feiert sein 50. Priesterjubiläum

Ein Priester und Ideengeber

Georg Glötzner feiert sein 50. Priesterjubiläum

Viele im Bistum Eichstätt kennen Georg Glötzner. Der in Ingolstadt 1943 geborene Priester wuchs zusammen mit seinen Brüdern in der Ettinger Straße auf. Seinen zehn Jahre jüngeren Bruder Franz kannten viele als Krankenhauspfarrer in Neumarkt und später als Pfarrer von Denkendorf, wo er 2013 gestorben ist. Georg Glötzner prägte seine Zeit bei den Pfadfindern in Ingolstadt, St. Pius und bei der KIM-Bewegung (Kreis junger Missionare). Nach dem Studium der Theologie in Eichstätt, München und Tübingen sammelte er ein halbes Jahr pastorale Erfahrungen in Ingolstadt, St. Augustin. Der Priesterweihe am 28. Juni 1970 durch Bischof Alois Brems folgte am 5. Juli die Primiz, die erste Heilige Messe des Neugeweihten, in der überfüllten Piuskirche Ingolstadt.

Als Priester wirkte Georg Glötzner immer wieder an bestimmten „Brennpunkten“. So verbrachte er einige Zeit in Stuttgart, später kam er wieder ins Bistum Eichstätt zurück.

Zusammen mit Pfarrer Karl Graml zählte er zu den Gründungsvatern der Plankstettener Jugendvesper, lange Jahre für viele junge Menschen im Bistum Eichstätt ein spiritueller Anziehungspunkt. Später half Georg Glötzner einige Jahre in der Pfarrei St. Josef, Ingolstadt, bei Pfarrer Josef Albrecht aus. In dieser Zeit entstand mit seiner Initiative die Weihnachtsfeier für Alleinstehende und Obdachlose im Ingolstädter Nordbahnhof. Sie zog später ins Piusviertel weiter und wird bis heute im Kapuzinerkloster der Innenstadt angeboten.

Georg Glötzner wirkte auch bei mehreren Gemeindemissionen in Ingolstadt in den 90er Jahren mit. Viel Herzblut steckte er in die Tourismusseelsorge am Auwaldsee und am Brombachsee. Auch bei den beiden Katholikentagen 1999 und 2004 sowie beim Ökumenischen Kirchentag in Ingolstadt wirkte er mit. Als das Bistum sich bei den bundesweiten Katholikentagen in Ulm 2004, Saarbrücken 2006 und Osnabrück 2008 mit einem Stand beteiligte, gehörte Glötzner zum Katholikentagsteam, das die Gäste am Stand begrüßte und bewirtete.

Wer Georg Glötzner erlebte, begegnete einem engagierten und lebendigen Seelsorger, einem Botschafter des Evangeliums, der – oft unkonventionell – immer wieder neue Wege ging. Er produzierte immer wieder Ideen für die Pastoral. In der Zeit von 2008 bis 2016 brachte sich Glötzner noch verstärkt in die Jugendseelsorge ein. Heute lebt Pfarrer Georg Glötzner zurückgezogen in einem Seniorenheim in Velburg.

Martin Geistbeck und Rudi Schmidt

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