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03.05.2021

Stadtmaiandacht 2021 mit Bischof Gregor Maria Hanke

Bischof Gregor Maria Hanke in seiner Predigt: Maria ist der Kirche als Mutter anvertraut, die den Sorgen der Menschen mit großer Empathie begegnet. (Bild: © Raymund Fobes)

Einzug von Dekan Bernhard Oswald und Stellv. Dekan Reinhard Förster (Bild: © Raymund Fobes)

Einzug von Bischof Gregor Maria Hanke OSB (Bild: © Raymund Fobes)

Mit Hygieneabstand und Masken: Die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher (Bild: © Raymund Fobes)

Dakanatsratsvorsitzende Marlies Müller bei ihrer Begrüßung (Bild: © Raymund Fobes)

Eröffnung durch den Bischof (Bild: © Raymund Fobes)

Áuch einige Fahnenabordnungen waren gekommen (Bild: © Raymund Fobes)

Gebet an der Schönen Madonna (Bild: © Raymund Fobes)

Eucharistische Anbetung (Bild: © Raymund Fobes)

Sakramentaler Segen duch den Bischof (Bild: © Raymund Fobes)

In kleinerem Rahmen wegen der Corona-Pandemie fand die Stadtmaiandacht heuer am 2. Mai im Ingolstädter Liebfrauenmünster statt. Geleitet wurde sie von Bischof Gregor Maria Hanke OSB, der auch die Festpredigt hielt.

Mit Mundschutz, Hygienemaßnahmen und Abständen fand in diesem Jahr die traditionelle Stadtmaiandacht statt. Wegen der Coronapandemie fielen sowohl die große Prozession vom Klenzepark mit dem verschiedenen Stationen in der City wie auch das gemütliche Beisammensein im Kapuzinerkloster aus. Dennoch wurde während des Gottesdienstes durch die liturgische Gestaltung die Nähe Gottes und seiner Mutter spürbar. Auch Bischof Gregor maria Hanke ging darauf ein, dass Kirche vor allem Beziehung ist, und Beziehung das ist, was Menschen in dieser Corona-Zeit vor allem fehlt. Aber Gott, so der Bischof, sehne sich nach der Beziehung zu allen Menschen unabhängig von kultureller Herkunft und Hautfarbe. Der Kirche, in der die Beziehung zwischen Gott und den Menschen gelebt wird, habe Gott in Jesus Christus, Maria als Mutter gegeben. Dabei stellte der Bischof die Gottesmutter vor allem als eine Frau heraus, der es um die Sorge um den Menschen geht - bereits im irdischen Leben, aber auch jetzt, wo sie bei Gott ist. So erinnerte Hanke an die Verehrung Mariens als "Heil der Kranken".

Der Predigt schloss sich ein Gebet an der gotischen Statue der Schönen Madonna an, und dem folgte eine Zeit der Eucharistischen Anbetung, die mit dem sakramentalen Segen abschloss. Die Andacht selbst fand ihren Abschluss in der Seitenkapelle mit dem Bild der Dreimal Wunderbaren Gottesmutter.

Auch trotz der notwendigen Coronaregeln, denen auch das gemeinsame Singen zum Opfer fiel, war bei dieser Andacht Gemeinschaft mit Gott, seiner Mutter und auch untereinander erfahrbar. Dazu trug auch die musikalische Gestaltung  wesentlich bei.

Text und Bilder: © Diakon Raymund Fobes